“Es geht um nichts weniger als die Zukunft der Medizin”, mit diesem Zitat eröffnet Peter Albiez, Deutschland-Chef von Pfizer, am 19. Oktober 2016 die erste Digital Health Conference des Digitalverbandes Bitkom. Es trafen sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft, um Themen rund um Digital Health zu diskutieren: ob das E-Health-Gesetz, die elektronische Patientenakte, die Zulassung medizinischer Apps, Big Data oder Patient empowerment. Die Gäste waren sich einig, dass der positive Blick auf Digital Health in Deutschland geschärft werden muss. Die Diskussionen: Spannend und inspirierend.

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Dr. Axel Wehmeier, Sprecher der Geschäftsführung Deutsche Telekom Healthcare Solutions, betonte: „Wir brauchen einen Marshallplan für die digitale Gesundheit.“

Für Sebastian Gaede, Geschäftsführer von Smartpatient, ist E-Health zu 90 Prozent Change Management und nur zu 10 Prozent Technologie.

Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, hielt die Abschluss-Keynote der Konferenz. Angeregt von den vorangegangenen Diskussionen, legte er seine vorbereitete Rede beiseite und sprach frei über die Bedeutung der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Das Thema Digital Health gewinnt in Deutschland an Fahrt. Das hat die erste – und sicher nicht die letzte – Digital Health Conference des Bitkom gezeigt. Es geht eben um nichts weniger als die Zukunft der Medizin.